Gabi Klette

1982 bei einer Geburtstagsfeier von Paul Kuhn habe ich Fritz Maldener in Berlin im Invaliden Palast  kennen gelernt unter einem seiner Pseudo- Namen er hatte fast so viele wie Tucholsky damals nannte er sich Maurice Pop, und ich war Chorsängerin im Orchester von Joachim Wittkowski er war auch damals mein Künstler Vermittlungsagent.

 

Fritz ging zurück in  seine Heimat nach Saarbrücken, mich führte mein Weg in das wunderschöne Ruhrgebiet dort wurde ich Frontfrau in einer Rockband Namens Kay Kaeven & the Black Spiders.

 

1985 wurde aus Kay Kaeven die Gabi Philipp da, ich in der Backstage in der Westfalen Halle in Dortmund gearbeitet habe lernte ich auch Hanns Dieter Hüsch kennen.

 

Vor der Begegnung mit Hüsch gab es noch Auftritte als Chorsängerin im Panik Orchester, auf anraten von Hanns Dieter verließ ich die Rock Szene und begab mich ins Kabarett er war von Stunde an mein Mentor.

Erst 1988 wurde aus Gabi Philipp durch Heirat die Gabi Klette und lebte in Lüdenscheid 

 

Im November 2002 folgte ich Einladungen und kam nach Saarbrücken, da ich in den 80 er Jahren auch hier mehrere Auftritte hatte unter anderem im Carnaby Club im Kiss Club und im Quens Pub an der Berliner Promenade war mir die Stadt nicht fremd.

wenige Monate später 2003 traf ich Fritz Maldener bei einer Matinee im Nauwieser Viertel dort feierten wir ausgiebig Wiedersehen.

 

Es kam wie es kommen musste wegen unserer beider Affinität zu Kurt Tucholsky bestritten wir viele gemeinsame Auftritte Zeitgleich gründeten Roland Weiß, Liedermacher, Heidi du Mont (Piano) und ich das Trio „wehe wenn sie los gelassen“ .

 

Dank meines Heimwehs nach dem Kurfürstendamm und meines noch vorhandenen Koffers lebte ich von 2006 bis 2009 wieder in Berlin zuerst in Wedding dann, am Weißensee auch dort hatte ich viele Auftritte zu allerlei Anlässen, Straßenfeste, am Greifswalder Bahnhof sowie Stadtviertel Feste und in verschiedenen Locations sogar am Prenzlauer Berg.

 

Dann, hatte ich die große Ehre einen Leierkastenmann kennen zu lernen sogleich zog ich mit ihm von Hinterhof zu Hinterhof vom Weißensee über den Alexanderplatz weiter über den Hackeschen Markt und zurück außerdem, hatte ich doch meine Playbacks von Fritz Maldener. 

 

Ende 2009 bin ich wieder in Saarbrücken gelandet da, Fritz Maldener täglich mit mir telefonierte war er schließlich der Grund, der  mich bewegte zurück zu kommen so ging es weiter mit Tucholsky Auftritten als ob nie eine räumliche Trennung zwischen uns gewesen wäre zu erwähnen ist auch noch das Alljährliche Fest der Tag der Erde und, ganz egal wo ich gerade war der Tag der Erde war ein muss in erster Linie wegen eines guten Freundes Horst Ferdinand Lühmann.

 

 

Es folgten mehrere Solo Auftritte dank, Jürgen Wönne von der Kir Resonanz

am 11.12.2011 ist Fritz Maldener von uns gegangen ich sagte noch beim Abschied nehmen, „jetzt hast du zum ersten Mal deinen Einsatz verpasst“ 

Aber, noch immer singe ich zu seinen Playbacks und befolge den Rat, den einst Rainer Maria Fassbinder dem Jürgen gegeben hat „schlafen kannst du, wenn du tot bist“ !

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Ruth Lavall

Atelier Hochspannung
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